Konzept

Wir sind eine 3-gruppige Einrichtung mit 65 Kindergartenplätzen.

Die Kinder werden z. Zt. von 10 pädagogischen Fachkräften betreut und gefördert.

Mit unserer pädagogischen Arbeit wollen wir Kinder in ihren Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Eigenschaften so unterstützen, dass sie einerseits ihre Individualität entfalten können, andererseits Rücksichtnahme lernen, um sich positiv in die Gemeinschaft mit anderen einbringen zu können.

Das bedeutet für uns, dass wir Kinder in ihren Stärken fördern wollen, indem wir ihnen Hilfestellung anbieten, Schwächen auszugleichen und zu lernen, sich selbst zu akzeptieren. Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Kindes ist die unmittelbare Erfahrung von Zuwendung und Geborgenheit, von Annahme und Vertrauen, von Anerkennung und Bestätigung.

U 3-Betreuung

Die Tatsache, dass viele Eltern lange vor dem Ablauf der gesetzlich möglichen Elternzeit ihre Berufstätigkeit wieder aufnehmen, die Situation der Ein-Elternteil-Familien oder auch das durch die Verlegung des Stichtages zur Einschulung geänderte Anmeldeverhalten der Eltern hat zu einer Schwerpunktsetzung in der Betreuung von U 3-Kindern geführt.

Auch zeigen verschiedene Langzeitstudien, dass Kinder unter drei Jahren von einer qualitativ guten außerfamiliären Betreuung insbesondere in ihrem zweiten und dritten Lebensjahr profitieren.

Ihr Entwicklungsvorsprung kann gegenüber einem "Familienkind" bis zu einem Jahr betragen. Das wird besonders deutlich bei Kindern aus sozial oder psychosozial belasteten Milieus und aus Familien mit nicht deutscher Familiensprache.

In unserer Einrichtung werden die U 3-Kinder in die altersgemischte Gruppe (bis sechs Jahre) integriert, in der ein kontinuierlicher Tagesablauf mit klarer Struktur und Ritualen gewährleistet ist. Dabei werden der Tagesrhytmus und die individuellen Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt.

Bereiche unserer pädagogischen Arbeit

Kognitiv-Kreativer-Bereich:

In den kognitiven Bereich fließen die Wahrnehmung, die Sprache, die Gedächtnisfunktion und das Denken mit ein.
Kreativität ist die Fähigkeit zum schöpferischen Tun in allen Bereichen des Verhaltens.
Kognitiv-Kreativ bedeutet also, dass die Kinder Phantasien und Ideen selbst entwickeln.

Sozialer Bereich

Das Kind lernt zwischen eigenen Bedürfnissen, den Interessen anderer Kinder u. den Gruppenregeln zu unterscheiden u. einen Mittelweg zu finden.

Emotionaler Bereich

Das Kind lernt seine Gefühle zu zeigen und auch auszuleben. Außerdem gehört dazu, dass das Kind Vertrauen zu sich und zu Anderen entwickelt. Nur dann hat es den Mut, es selbst zu sein u. mehr über sich zu erfahren.

Sensorischer Bereich

Sensorik ist die Wahrnehmung der Umwelt durch die Sinne (hören, schmecken, tasten, Gleichgewicht empfinden, bewegen)

Motorischer Bereich

Der motorische Bereich ist in Grob- und Feinmotorik gegliedert.
Grobmotorik bedeutet die Bewegung von Rumpf, Becken, Rücken, Schultern, Kopf, Armen und Beinen.
Feinmotorik ist die Bewegung von Fingern, Zehen und Gesicht. Dabei ist die Körperbeherschung und die Verantwortlichkeit für den eigenen Körper wichtig.

Die oben aufgeführten Fähigkeiten wollen wir durch unsere Erziehung unterstützen und fördern.

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

In unserer elementarpädagogischen Arbeit gehen wir in erster Linie vom situationsorientierten Ansatz aus, wobei für uns auch die ganzheitliche Pädagogik sehr wichtig ist.

Situatives Arbeiten schließt für uns nicht aus, dass zu einer guten pädagogischen Arbeit eine sorgfältige Planung und Vorbereitung von Themenschwerpunkten notwendig ist. Hierzu gehört, dass wir versuchen, durch Beobachten der Kinder ihre Interessen aufzugreifen und in Projekten um zu setzen.

Wir wollen ihr Kind in seiner ganzen Person mit seinen Augen, Ohren, Mund, Händen, Füßen ... seinen Vorlieben, Bedürfnissen, Gewohnheiten, Fähigkeiten und Schwächen in unserem Kindergarten an nehmen und fördern. Das gemeinsame Leben in der Gruppe bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre eigene Rolle in der Gruppe zu erfahren, Kontakte aufzubauen, Gefühle zu zeigen und auszuleben. Unsere Erziehung findet daher ganzheitlich statt u. erstreckt sich auf alle Lebensbereiche, in dem sich das Kind erproben kann. Weiterhin legen wir großen Wert auf die Förderung der Selbstständigkeit. Dies geschieht, indem wir Situationen schaffen, die die Kinder alleine bewältigen und in denen sie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch werden die Kinder unabhängiger von den Erwachsenen und das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wird gefördert.

Ganzheitliche Förderung von Sprachkompetenz ist zudem ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Viele Anregungen zur Gestaltung von sprachfördernden Situationen im pädagogischen Alltag wie z. B. durch Material, Spiele, Bewegung, Sinneserfahrung, Zeit, Rollenspiele, eigenes Sprachverhalten u.v.m. bieten Kindern Möglichkeiten sich in seiner Sprache weiter zu entwickeln. Wir Erzieherinnen verstehen uns daher als Begleiter der Kinder, die ihnen Möglichkeiten schaffen müssen zu wachsen um erwachsen zu werden.

Besonderen Wert legen wir auf die Religionspädagogische Erziehung. Die Kinder sollen aktiv erleben, dass sie von Gott angenommen, bejaht und geliebt werden. Durch unser Vorbild im Umgang miteinander versuchen wir den Kindern christliche Werte, wie z.B. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Toleranz usw. zu vermitteln. In Tischgebeten sehen wir eine weitere Möglichkeit, christliches Brauchtum zu leben. Glaubensinhalte bringen wir den Kindern durch biblische Geschichten und Lieder nahe. Im Jahreskreis finden verschiedene kirchliche Feste und Feiern statt, die wir unterschiedlich mit Kindern und Eltern gestalten. Je nach Festlichkeit findet die Feier im Kindergarten oder in der Kirche statt.

Wir möchten...

  • für das Kind Ansprechpartner, Vertauensperson und Vorbild sein.
  • Kindern einen Ort geben, an dem man Spaß und Spiel, Experimente und Erfahrungen, Bewegung und Freundschaft erleben kann.
  • einen Ort geben, an dem sich das Kind geborgen und wohl fühlt.
  • für Eltern ein Ort sein, der ein sicheres Betreuungsangebot darstellt, aber auch eine Begegnungsstätte zum Austausch von Erfahrungen und Anregungen, Kontakten und Hilfen, und darüberhinaus auch ein Ort für gemeinsame Aktivitäten sein.

So präsentieren wir unsere Arbeit der Öffentlichkeit

  • mit dieser Homepage
  • mit gruppeninterner Elterninfowand
  • mit Informationen in Form von Elternbriefen
  • mit Presseberichten in der Tageszeitung
  • mit aktiver Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen

Wir kooperieren mit folgenden Einrichtungen

  • Grundschule / Förderschule für Sprache in Brilon
  • Fachschulen für Sozialpädagogik / Ausbildungsstätten
  • Therapiezentren (z. B. Logopädie, Ergotherapie)
  • Frühförderstelle
  • Erziehungsberatungsstelle
  • Jugendamt
  • Gesundheitsamt
  • Stadt Olsberg
  • Männergesangverein (jährlicher Auftritt als Sternsinger)
  • kath. Bücherei (im 2 wöchentlichen Rythmus Bücherausleih)
  • städt. Bücherei (Projekt Lesepaten)
  • Zahnarzt (besucht uns im Kiga und wir diesen in der Praxis)
  • Polizei (Verkehrserziehung)
  • Feuerwehr (Branderziehung)
 
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