| Konzept | |||||||||||||
Wir sind eine 4-gruppige Einrichtung, mit 100 Kindergartenplätzen. Die 3-6 jährigen Kinder werden von 11 Pädagogischen Fachkräften betreut und gefördert. Die Leitung der Einrichtung ist freigestellt. Mit unserer pädagogischen Arbeit wollen wir Kinder in ihren Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Eigenschaften so unterstützen, dass sie einerseits ihre Individualität entfalten können, andererseits Rücksichtnahme lernen, um sich positiv in die Gemeinschaft mit anderen einbringen zu können. Das bedeutet für uns, dass wir Kinder in ihren Stärken fördern wollen, indem wir ihnen Hilfestellung anbieten, Schwächen auszugleichen und zu lernen, sich selbst zu akzeptieren. Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Kindes ist die unmittelbare Erfahrung von Zuwendung und Geborgenheit, von Annahme und Vertrauen, von Anerkennung und Bestätigung. Bereiche unserer pädagogischen Arbeit Kognitiv-Kreativer-Bereich: In den kognitiven Bereich fließen die Wahrnehmung, die Sprache, die Gedächtnisfunktion und das Denken mit ein. Kreativität ist die Fähigkeit zum schöpferischen Tun in allen Bereichen des Verhaltens. Kognitiv-Kreativ bedeutet also, dass die Kinder Phantasien und Ideen selbst entwickeln. |
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Sozialer Bereich Das Kind lernt zwischen eigenen Bedürfnissen, den Interessen anderer Kinder u. den Gruppenregeln zu unterscheiden u. einen Mittelweg zu finden. Emotionaler Bereich Das Kind lernt seine Gefühle zu zeigen und auch auszuleben. Außerdem gehört dazu, dass das Kind Vertrauen zu sich und zu Anderen entwickelt. Nur dann hat es den Mut, es selbst zu sein u. mehr über sich zu erfahren. Sensorischer Bereich Sensorik ist die Wahrnehmung der Umwelt durch die Sinne (hören, schmecken, tasten, Gleichgewicht empfinden, bewegen) Motorischer Bereich Der motorische Bereich ist in Grob- und Feinmotorik gegliedert. Grobmotorik bedeutet die Bewegung von Rumpf, Becken, Rücken, Schultern, Kopf, Armen und Beinen. Feinmotorik ist die Bewegung von Fingern, Zehen und Gesicht. Dabei ist die Körperbeherschung und die Verantwortlichkeit für den eigenen Körper wichtig. Die oben aufgeführten Fähigkeiten wollen wir durch unsere Erziehung unterstützen und fördern. Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit In unserer elementarpädagogischen Arbeit gehen wir in erster Linie vom situationsorientierten Ansatz aus, wobei für uns auch die ganzheitliche Pädagogik sehr wichtig ist. Situatives Arbeiten schließt für uns nicht aus, dass zu einer guten pädagogischen Arbeit eine sorgfältige Planung und Vorbereitung von Themenschwerpunkten notwendig ist. Hierzu gehört, dass wir versuchen, durch Beobachten der Kinder ihre Interessen aufzugreifen und in Projekten um zu setzen. Wir wollen ihr Kind in seiner ganzen Person mit seinen Augen, Ohren, Mund, Händen, Füßen ... seinen Vorlieben, Bedürfnissen, Gewohnheiten, Fähigkeiten und Schwächen in unserem Kindergarten an nehmen und fördern. Das gemeinsame Leben in der Gruppe bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre eigene Rolle in der Gruppe zu erfahren, Kontakte aufzubauen, Gefühle zu zeigen und auszuleben. Unsere Erziehung findet daher ganzheitlich statt u. erstreckt sich auf alle Lebensbereiche, in dem sich das Kind erproben kann. Weiterhin legen wir großen Wert auf die Förderung der Selbstständigkeit. Dies geschieht, indem wir Situationen schaffen, die die Kinder alleine bewältigen und in denen sie lernen, eigene Entscheidungen zu treffen. Dadurch werden die Kinder unabhängiger von den Erwachsenen und das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen wird gefördert. |
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Ganzheitliche Förderung von Sprachkompetenz ist zudem ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Viele Anregungen zur Gestaltung von sprachfördernden Situationen im pädagogischen Alltag wie z.B. durch Material, Spiele, Bewegung, Sinneserfahrung, Zeit, Rollenspiele, eigenes Sprachverhalten u.v.m. bieten Kindern Möglichkeiten sich in seiner Sprache weiter zu entwickeln. Wir Erzieherinnen verstehen uns daher als Begleiter der Kinder, die ihnen Möglichkeiten schaffen müssen zu wachsen um erwachsen zu werden. Darüberhinaus bieten wir viermal wöchentlich nachmittags eine Sprachgruppe, für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, an. |
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Besonderen Wert legen wir auf die Religionspädagogische Erziehung. Die Kinder sollen aktiv erleben, dass sie von Gott angenommen, bejaht und geliebt werden. Durch unser Vorbild im Umgang miteinander versuchen wir den Kindern christliche Werte, wie z.B. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Toleranz usw. zu vermitteln. In Tischgebeten sehen wir eine weitere Möglichkeit, christliches Brauchtum zu leben. Glaubensinhalte bringen wir den Kindern durch biblische Geschichten und Lieder nahe. Im Jahreskreis finden verschiedene kirchliche Feste und Feiern statt, die wir unterschiedlich mit Kindern und Eltern gestalten. Je nach Festlichkeit findet die Feier im Kindergarten oder in der Kirche statt.
So präsentieren wir unsere Arbeit der Öffentlichkeit: |
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- mit einer Kindergarten Homepage - mit gruppeninterner Elterninfowand - mit Informationen in Form von Elternbriefen - mit Presseberichten in der Tageszeitung - mit aktiver Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen Wir kooperieren mit folgenden Einrichtungen: - Grundschule / Schule für Sprachbehinderte in Brilon - Fachschulen für Sozialpädagogik / Ausbildungsstätten - Therapiezentren (z.B. Logopädie, Ergotherapie) - Frühförderstelle - Erziehungsberatungsstelle - Jugendamt - Gesundheitsamt - Stadt Olsberg - Männergesangverein (jährlicher Auftritt als Sternsinger) - kath. Bücherei (im 2 wöchentlichen Rythmus Bücherausleih) - städt. Bücherei (Projekt Lesepaten) - DRK (Erste Hilfe Kurse für Kinder) - Zahnarzt (besucht uns im Kiga und wir diesen in der Praxis) - Polizei (Verkehrserziehung) - Feuerwehr (Branderziehung) |
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